FreshTalk
29. Januar 2019

Eine Branche im Wandel, kein Stillstand in Sicht

BrandEx Festival 2019 – Was wir gelernt haben

Begegnung 0:1 – Unter diesem Motto startete es in diesem Jahr: Die Live-Kommunikations-Branche setzte mit dem BrandEx Festival ein ganz neues Format um. Über 1.000 Interessierte und Beteiligte tauschten sich aus, diskutierten bei unterschiedlichen Talk-Formaten und schwelgten in Zukunftsszenarien. Wir waren live dabei. Was wir beim BrandEx Festival gelernt haben? Wir brauchen nicht immer konkrete Ziele – wir brauchen ständige Prozesse.

Jaja, „der Weg ist das Ziel“ und so. Aber „ein bisschen Wahrheit“ ist da schon dran. Und wenn wir schon bei abgedroschenen Phrasen sind, schauen wir doch einfach mal ein wenig „über den Tellerrand“, über die Grenzen Deutschlands, hinaus. In Sachen Diskussionsfreude und positiver Kritikkultur können wir nämlich noch einiges von unseren Nachbarländern lernen. In Deutschland gehen wir Veränderungen viel zu vorsichtig an. Und vor allem gehen wir sie meistens alleine an. Das ist sicherlich manchmal auch vollkommen legitim. Betrachten wir aber unsere Branche im Gesamtbild, dann können wir im gemeinsamen Diskurs viel mehr erreichen. Auf der BrandEx sind wir keine Konkurrenten, da sind wir Partner. Sozusagen Verbündete. Denn genauso wie Europa, funktioniert die Live-Kommunikations-Branche dann am besten, wenn wir bereit und offen sind, Dinge die andere besser können, auch zu übernehmen, weiterzuentwickeln.

Im Ansatz ist dieser Gedanke bei der BrandEx bereits erkennbar. Aber es gibt noch so viel Potenzial. Sollten wir beispielsweise über eine Umbenennung nachdenken? Sind Eventmarketeers eigentlich Communitymanager? Sollten Ausbildungsinhalte zum „noch“ Veranstaltungskaufmann hin zu einem Live-Communication Manager mit digitaler Kompetenz angepasst oder gar ganz verändert werden? Vieles wurde diskutiert, weniges wird umgesetzt. Das ist ja immer das Problem. Und eine Lösung dafür gibt es nicht, denn welche „Baustelle“, welchen Stillstand, sollten wir zuerst angehen? Die Zukunftsfähigkeit des Messeformats? Die Ausbildungsform? Die digitale Revolution? Weil wir nicht wissen, was passiert, werden wir zu Verhinderern von Neuem. Zu Verfechtern von Altbewährtem. Wir sollten uns unbedingt darauf verständigen weniger nach diesem einen Weg oder dem einzigen Ziel zu suchen und zu streben, sondern eher die ständige Veränderung von Prozessen als die Chance zu begreifen, um Dinge anders anzugehen und bereits jetzt die Weichen zu stellen.

Unser Fazit

Die BrandEx ist dafür auf jeden Fall ein Format mit Zukunftspotential, aber nur dann wenn wir bereit sind die Veränderung als Chance zu begreifen und die BrandEx dauerhaft als Prozess verstehen, als Weg in eine Zukunft ohne das Ziel genau kennen zu können. Wir sollten es uns zu Eigen machen, Wege zu pflastern, während wir sie bereits mutig beschreiten. Wir glauben, das könnte eine mögliche Antwort auf die vielen Fragen sein, die in der Komplexität eher zunehmen. Wir sind 2020 gerne wieder dabei und werden den Weg gehen und pflastern.

Für uns bedeutet das auch, Dinge reell anzufassen und mitzugestalten. Als Gründungsvorstand des R.I.F.E.L. Instituts ist Reinhard zusammen mit Frau Prof. Dr. Zanger von der TU Chemnitz immer wieder daran beteiligt, Eventmarketing und Wissenschaft „auf einen Nenner“ zu bringen. Oder vielmehr auf mehrere. Denn wo gibt es schon die eine richtige Lösung im Kreativbereich? Wir sind hier ja nicht im Mathekurs. Live-Marketing ist die ständig andauernde Herleitung eines sich immer wieder ändernden Ergebnisses. Oder anders gesagt: Wir sind Pi.

Ja, ich will …

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