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Lebens- und Erlebnisqualität in Städten stärken – wie nachhaltige Quartiere Gesellschaft und Wirtschaft prägen

Lebens- und Erlebnisqualität als Schlüssel für lebenswerte Städte

Lebens- und Erlebnisqualität in Städten ist inszwischen ein entscheidender Faktor für Wohlbefinden, Zufriedenheit und Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft. Städte und Regionen stehen heute vor der Aufgabe, Lebensräume zu schaffen, die Generationen verbinden, nachhaltige Werte leben und zudem echte Begegnungen ermöglichen.

Eine lebenswerte Stadt zeichnet sich durch mehrere Faktoren aus: eine leistungsfähige Infrastruktur, eine vielfältige Wirtschaft mit attraktiven Arbeits- und Bildungsmöglichkeiten, bezahlbaren Wohnraum, ein lebendiges Kulturangebot, ausreichend Freizeit- und Erholungsflächen sowie Umweltqualität sowie Sicherheit.

Quartiere als Zukunftsmodell für lebenswerte Städte

Moderne Quartiere erleben einen starken Bedeutungszuwachs und werden dadurch häufig als das „Dorf von früher“ beschrieben. Laut der Quartierstudie 2022 stehen sie für z. B.:

  • soziale Durchmischung und Gemeinschaft
  • fußläufige Erreichbarkeit
  • regionale Wertschöpfungskreisläufe
  • Ruhe, Natur und Aufenthaltsqualität

Großstadtanonymität verliert zunehmend an Bedeutung. Der Wunsch nach Gemeinschaft, Begegnung und Mehrgenerationenangeboten rückt stattdessen in den Fokus.

Stadtklima und Aufenthaltsqualität: Begegnungsräume neu denken

Um sich im öffentlichen Raum wohlzufühlen, spielt auch das Stadtklima daher eine zentrale Rolle. Infolge steigender Temperaturen führt es dazu, dass Begegnungsorte ohne Schatten und Abkühlung vielmehr gemieden werden.

Wiener Schatten“: Klimaanpassung fördert Gemeinschaft

Initiativen wie der Wiener Schatten zeigen, wie stadtbildverträgliche Schattenelemente Aufenthaltsqualität vielmehr erhöhen. Kühle, schattige Plätze ermöglichen auch an heißen Tagen soziale Begegnung und stärken das Miteinander im urbanen Raum.

Harmonie und Wohlfühlatmosphäre fördern gesellschaftlichen Zusammenhalt, Solidarität und eine resiliente Demokratie.

Lebens- und Erlebnisqualität als Standortfaktor für Fachkräfte

Der anhaltende Arbeitskräftemangel stellt viele Regionen vor große Herausforderungen. Um Fachkräfte, Young Professionals und Familien zu gewinnen, reicht Arbeitsplatzattraktivität allein nicht aus.

Entscheidend sind:

  • Work-Life-Integration
  • attraktive Lebensräume
  • kulturelle und soziale Angebote
  • Bildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten

Unternehmen können dabei weit über ihr betriebliches Umfeld hinaus wirken.

Engagement von Unternehmern für Stadt und Region

Arbeitgeber, die gesellschaftliche Verantwortung übernehmen, steigern nicht nur ihre Attraktivität, sondern tragen aktiv zur Entwicklung ihrer Region bei. In Kooperation mit Wirtschaftsförderungen, Kommunen, Landkreisen und touristischen Akteuren entstehen wirkungsvolle Partnerschaften.

Die zentrale Frage lautet:

Wie machen wir unsere Stadt oder Region lebenswerter – und wer begleitet diese Entwicklung professionell in Konzeption, Kommunikation und Umsetzung?

Klassisches Sponsoring vs. werteorientierte Partnerschaften

Unternehmen müssen umdenken: Weg vom reinen Sponsoring, hin zu werteorientierten Partnerschaften. Ziel ist es,

  • Unternehmenswerte sichtbar zu leben
  • Vertrauen und Loyalität zu stärken
  • gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen

Solche Partnerschaften ermöglichen nachhaltige Beiträge zu sozialen, ökologischen und kulturellen Themen und stärken das gesellschaftliche Zusammenleben.

Innenstadtbelebung: Erlebnisräume schaffen

Eine lebendige Innenstadt steigert die Lebens- und Erlebnisqualität spürbar. Sie zieht daher Einheimische, Fachkräfte und Touristen gleichermaßen an und wirkt sich positiv auf Wirtschaft und Gemeinschaft aus.

Kultur-, Sport- und Erlebnisformate wie Festivals, Ausstellungen oder Eventreihen schaffen Begegnungsräume, fördern Integration und stärken Identifikation mit dem Standort.

Leerstände als Chance für zukunftsfähige Quartiere

Leerstände müssen nicht das Ende bedeuten. Mit innovativen Nutzungskonzepten können sie zu Publikumsmagneten werden und Teil der Stadtgeschichte bleiben.

Pop-up-Stores und kreative Konzepte

Pop-up-Stores bieten eine flexible Lösung zur Innenstadtbelebung. Sie ermöglichen kreativen Unternehmern, Künstlern und Start-ups temporäre Präsenz und neue Sichtbarkeit.

Ein erfolgreiches Beispiel ist das Projekt ALWIN – Aktives Leerstandsmanagement Wittlicher Innenstadt. Seit 2016 sank die Leerstandsquote durch gezielte Förderung innovativer Konzepte von rund 13 % auf knapp über 2 %.

Fazit: Lebens- und Erlebnisqualität nachhaltig gestalten

Lebens- und Erlebnisqualität in Städten entsteht durch das Zusammenspiel von Gesellschaft, Wirtschaft, Kultur und nachhaltigem Engagement. Unternehmen, Kommunen und Institutionen, die gemeinsam handeln, schaffen resiliente Lebensräume mit Zukunft. Ist das interessant für Dich? Dann lass uns ins Gespräch kommen. Mehr über uns findest Du hier.

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