Gut gedacht ist (nur) halb gewonnen

Ein Beitrag zum Thema: Die Zukunft der Begegnungskommunikation

In dem ersten Beitrag unserer kleinen Serie zur Zukunft der Begegnungskommunikation haben wir uns mit einem Gedankenexperiment des Zukunftsforschers Matthias Horx beschäftigt.* In seinem Experiment beschreibt Horx die Re-Gnose, eine Blickweise, die uns helfen kann, Zukunftsängste zu überwinden.

Horx öffnet uns mit seinem Gedankenexperiment Möglichkeiten, ein positives Mindset zu entwickeln, mit dem wir uns konstruktiv und produktiv durch akute existenzielle Krisen manövrieren können. Im heutigen Beitrag folgen wir Horx noch einen Schritt weiter: So wichtig ein positives Mindset als Voraussetzung für die Lösung von Problemen ist, effektiv kann es nur werden, wenn wir in der Lage sind, unser Mindset auch ins Handeln zu übersetzen.

Die Event-Branche erlebte in der ersten Phase der Corona-Krise in kurzer Abfolge Phasen der Schockstarre, der existenziellen Not und der unsicheren Zukunftsperspektive. Gleichzeitig hat sich das Selbstbild eines Unternehmers in der Event-Branche notgedrungen um so manche Facette erweitert: Mehr oder weniger gleichzeitig wurde er zum Zukunftsforscher, Entwickler neuer Geschäftsmodelle und – leider – in vielen Fällen auch zum Insolvenzverwalter.

In der zweiten Phase der Corona-Epidemie wachsen nun Druck und Ungeduld. Unternehmen und ganze Branchen erleben eine nie dagewesene, weil umfassende Abhängigkeit von politischen Entscheidungsträgern. Auch und vor allem die Event-Branche: Wann darf die Branche wieder für ihre Kunden tätig werden? Welche Voraussetzungen müssen erfüllt werden, um künftige Events „sicher“ zu machen?

Schock, Angst, Unsicherheit, Ungeduld … Das Horx’sche Mindset des „Wir werden es überwunden haben“ kann in diesem emotionalen Geflecht nur schwer aktiviert werden. Dabei gilt es doch vor allem diese Phase des angestrengten Leerlaufs zu nutzen, um Eventmarketing neu zu denken und mit frischen Konzepten zu positionieren. Wann, wenn nicht jetzt?

Nutzen wir also die Zeit!

Nutzen wir die Zeit für eine praktische Introspektive! Betrachten wir unsere Unternehmen wieder aus der Perspektive eines Start-Ups. Stellen wir uns z. B. folgende Fragen: Wie kann ich mein Unternehmen nachhaltig(er) gestalten? Wie wird unsere Arbeitsweise noch effizienter? Welche Maßnahmen kann ich ergreifen, um mein Unternehmen künftig (noch) resilienter zu machen.

Nutzen wir die Zeit für Kreativität und Innovation! Erfindungsreichtum und Kreativität sind heute mehr denn je entscheidende Qualitäten der Event-Branche. Suchen wir also nicht händeringend nach einfachen Lösungen, um wieder zurück zu einem alten „Normal“ zu gelangen. Entwickeln wir vielmehr Begegnungsformate, mit denen sich ein neues „Normal“ gestalten lässt.

Betrachten wir die Krise aus der Sicht des Kunden! Der Wert der zwischenmenschlichen Begegnung wird durch die Corona-Krise nicht in Frage gestellt, weder in persönlichen noch in geschäftlichen Beziehungen. Im Gegenteil! Dennoch ist nicht auszuschließen, dass sich Unternehmen künftig eher zögerlich auf (mittlerweile bekannte) Risiken einlassen werden. Diese Einstellung ist legitim und sollte nicht wegdiskutiert werden. Daher werden Expertise, transparente Konzepte, gute Beratung und partnerschaftliches Arbeiten mehr denn je zu Schlüsseln für vertrauensvolle und konstruktive Kundenbeziehungen!

Let’s start up again!

In dem dritten und letzten Beitrag unserer Serie wollen wir anhand konkreter Beispiele beschreiben, wie aus unserer Sicht post-coronale Begegnungskommunikation in einem neuen „Normal“ aussehen kann. Bis dahin empfehlen wir einen Besuch auf unserer Seite pommerel.de/event-online.

 

www.horx.com/48-die-welt-nach-corona

Ja, ich will …

Sie wollen auch begeistern?
Gerne! Rufen Sie uns an!

+49 4406 / 95 75 00

Oder wir melden uns bei Ihnen:

Für eine optimale Darstellung drehen Sie bitte Ihr Gerät.